Zerstörung & Schadensersatz beim Geocaching?

Die Zerstörung von Geocaches ist heutzutage leider keinen Seltenheit, dies ist auch ein Grund, warum immer mehr Geocacher ihre versteckten Geocaches nur für Premium Member freischalten (siehe auch Premium Member Only Caches – Segen oder Fluch?).

Auf e-recht24.de gibt es es einen interessanten Artikel über einen Rechtsstreit zwischen einem Geocache-Besitzer (Owner) und einem zufälligen Finder:

„Moderne Hobbies: Zerstörung beim Geocaching – kann Schadensersatz verlangt werden?“

Meine persönliche Meinung: Auf der einen Seite kann ich natürlich den Frust des Owners verstehen, denn in der Regel steckt sehr viel Liebe, Aufwand und  teilweise auch einige Dollars hinter der Gestaltung eines Geocaches. Doch auf der anderen Seite finde ich es etwas arg dreist, einen Rechtsstreit – und vor allem in dieser Höhe – mit einem eher ahnungslosen Finder anzufangen.

Muss man deswegen direkt vor Gericht ziehen? Sollte man sich über das Risiko eines möglichen Verlustes nicht vorher bewusst sein? Ist es überhaupt erforderlich, daß ein Geocache einen Wert von mehreren hunderten von Euros übersteigt – zumal dieser in freier Wildbahn ausgesetzt bzw. verbuddelt ist?

Ich frage mich ernsthaft, wo führt das Hobby noch hin? Egal wie, eines sollten wir nicht vergessen: Geocaching – Es ist doch nur ein Spiel!

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Über Vaydus

Ich heiße Markus, bin 37 Jahre alt, wohne in Karlsruhe und bin leidenschaftlicher Geocacher und Hobbyfotograf. Hier geht's zu meiner Webseite.
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  1. Drachin sagt:

    Das ist ja mal ein Ding. Also ich bin der Meinung, grundsätzlich sollte man schon Schadenersatz bekommen, wenn die eigene Dose gemuggelt bzw. durch den Muggel auch zerstört oder schwer beschädigt wurde, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Täter nachgewiesen werden kann, was meistens gar nicht möglich ist. Außerdem sind 1000€ für eine (meistens) Plastikdose mit ein paar Ü-Ei-Figuren darin völlig übertrieben. Es gibt sicherlich auch teurere und liebevoller hergestellte und versteckte Dosen, aber da bei 1000€ liegen, das ist meiner Ansicht nach kaum zu schaffen.

  2. Johannes sagt:

    Wenn man das Thema ergoogelt, dann sieht man, dass der Fall wesentlich komplexer ist, als „Geocacher verklagt Jäger“.

    Kurzzusammenfassung:
    Der Finder war nicht ahnungslos. Es war wohl kein Zufallsfund. Es war nicht der Besitzer des Waldes, sondern ein Jagdpächter; Caches wurden vom Besitzer geduldet. Dem Pächter gingen die Cacher auf die Nerven. Eine Einigung war nicht möglich – Cache kaputt.

  3. Felix sagt:

    Ich finde immer: Wenn man einen Geocache versteckt muss man sich IMMER im klaren darüber sein, dass er eventuell beschädigt werden kann. Wer 1000€ für seinen Geocache ausgibt ist selber schuld.

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