Leserumfrage: Was ist für Dich Geocaching?

Diese Frage dürfte so individuell sein, wie das Lieblingsreiseziel im nächsten Sommerurlaub. Und das ist auch gut so. Denn genau diese Antwort macht dieses Hobby so interessant. Die Vielseitigkeit ist enorm und jeder kann seinen persönlichen Weg einschlagen und es auf seine Art genießen – eben wie es einem am liebsten zusagt.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und das spürt man nicht nur bei den verschiedenen Cachearten (Tradi, Multi, Mysteries, T5, Earth, Events, …), sondern alleine schon an dem jeweiligen Schwerpunkt (können auch mehrere sein).

Ich für meinen Teil bin absolut nicht auf Statistik aus und mir sind auch die Cachebehälter nicht ganz so wichtig wie es manch anderen vielleicht wichtig ist. Natürlich erfreue ich mich immer wieder über geniale Behälter und Ideen, doch dies steht bei mir nicht im Fokus.
Mir geht es im wesentlichen um die Bewegung, die Verbundenheit zur Natur und den Spaßfaktor. Ich arbeite beruflich schon den ganzen Tag vor dem Flimmerkasten und bin dann manchmal auch einfach froh, nicht auch noch in der Freizeit jede Minute davor zu verbringen.
Seit ich dieses Hobby ausübe, genieße ich viel öfter die Natur, gehe automatisch raus und tue mir und meinem Körper gesundheitlich auch noch etwas Gutes dabei. Es hat mich selbst erstaunt, wieviel ich ich den vergangenen drei Jahren gelaufen bzw. mit dem Fahrrad gefahren bin. Doch an was liegt es?

Mir persönlich gibt Geocaching ein Ziel (bzw. mehrere) vor und die einzelnen Stationen (Geocaches) unterteilen eine „lange“ Strecke in viele kleine Abschnitte. Dies ist auch ein Grund, warum ich größere Cacheserien positiv auffasse. Und kaum schaue ich am Ende einer Tour auf mein GPS-Gerät, bin ich immer wieder erstaunt, welche Wegstrecke ich hinter mich gebracht habe.

Und ganz nebenbei: Wären alle Geschmäcker gleich, wäre es doch total langweilig!

Was motiviert Dich bei diesem Hobby? Was ist bei Dir der Auslöser einen oder mehrere Geocaches zu machen? Gibt es vielleicht bei Dir Parallelen zu meiner Einstellung? Dann schreibe Deine Meinung direkt als Kommentar. Ich freue mich!

Über Vaydus

Ich heiße Markus, bin 37 Jahre alt, wohne in Karlsruhe und bin leidenschaftlicher Geocacher und Hobbyfotograf. Hier geht's zu meiner Webseite.
Eingestellt in Erlebnisse mit folgenden Schlagwörtern .
  1. Powercacher sagt:

    Hallo,

    beim Cachen reagiere ich mich ab. Ich mag Statistiken, ich liebe Powertrails. Ich will nicht suchen oder irgendwelche Rätsel lösen. Es ist mir auch total egal wie die Dosen aussehen. Nur einfach müßen sie sein. Bei Aufwändig gestalteten Verstecken in z.B. Wandritzen wo rumgefrickelt werden muß, bricht mir in der Eile schonmal was ab (ich lasse immer eine Filmdose als Ersatz da).
    Solange die Dose in einem Radius von zwei Kilometern liegt, fahre ich mit dem Fahrrad. Ansonsten entweder Moped oder Auto. Wobei ich oft das Moped auf dem Anhänger dabei habe, da ich damit auch über Wiesen und durch Wälder komme ohne viel Zeit zu verbrennen. Durch die Spikes an den Rädern komme ich sowohl im Winter über Seen als auch im Sommer duch Sumpfgebiete.
    Alle zwei Wochen Cache ich mit zwei Kumpels zusammen, dabei Heben wir dann auch mal einen (oder zwei :)).

  2. wumpel2004 sagt:

    Moin,

    Cachen ist für mich ebenfalls ein Ausgleich zum Arbeitsalltag und gleichzeitg Gelegenheit mit meiner kleinen Familie etwas zusammen an der frischen Luft zu unternehmen und an Orte zu kommen die man, und dass kann ich wohl mit Recht behaupten so nie besucht hätte. Statistik ist hier eher zweitrangig, vielmehr stehen die Bewegung und der Reitz etwas zu finden, an dem so viele unwissend einfach vorbeilaufen im Vordergund.
    Beim Cachetyp lieg meine Prämisse eindeutig beim traditionellen Cache im „Grünen“ und am liebsten wenn diese in einer Serie ausgelegt sind, da sich daraus dann immer wieder schöne Strecken ergeben die sich, wie von Vaydus bereis erwähnt, in viele kleine Abschnitte unterteilen. Für Stadt – Caches, wleche teilweise an Stellen liegen an denen nichts aufregendes außer das Döschen selbst zu finden ist oder Mysterys bei denen Stunden lange Rätzelarbeit vorausgeht kann ich mich nicht so recht erwärmen.

  3. Atti sagt:

    Das mit dem Ziel und den Zwischenzielen ist es auch, was das Cachen für mich reizvoll macht. 7 Kilometer am Stück würde ich so wahrscheinlich nie laufen, aber wenn’s ein Multi ist….
    Powertrails finde ich eher doof, weil die Natur um die einzelnen Caches nach kürzester Zeit meist massiv leidet. Das ist bei Multis nicht so schlimm, denn für einen einzelnen Punkt diese Anstrengung auf sich zu nehmen, ist den meisten zu mühsam. Angesichts der zunehmenden Zahl der Cacher, bin ich daher der Meinung, daß dem Geocaching insgesamt betrachtet die Powertrails eher schaden als nutzen.

  4. Mark sagt:

    Ich mach eigentlich fast alles gerne. Klar, einen LP lieber als eine Autobahndose, aber prinzipiell bin ich ein Allescacher. Tradis und Mysterys am liebsten.

  5. Ghana13 sagt:

    Hallo,
    für mich ist es absoluter Stressabbau,wenn ich losziehen kann bin ich glücklich.
    Ich bin sehr gerne in der Natur und sehe dadurch Ecken die ich nicht vermutet hätte!
    In Orten und Städten Cache ich nicht so gerne aber ich mache Sie auch.
    Am liebsten sind mir Traditionelle und Multis.
    Am Ende staune ich immer wieviel Zeit und Kilometer ich gemacht habe.
    Ein Cache Gruß von Ghana13

Schreib eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.