Zeckenstatistik 2011 mahnt zu FSME-Vorbeugung und -Impfung

Schon vor einiger Zeit haben wir auf die Gefahr hingewiesen, die von Zecken ausgeht.

Ich wurde durch eine kleine Radiomeldung etwas wachgerüttelt und das Thema dadurch wieder wichtig für mich. Die Zahlen der Radiomeldung kamen vom Robert Koch-Institut.

Schaut man sich die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (Datenquelle: Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI, http://www3.rki.de/SurvStat, Datenstand: 08.02.2012) an, sieht man sehr deutlich, dass 2011 ungewöhnlich viele Fälle von FSME aufgetreten sind.

Dies ist insofern bedenklich, wenn man sich die Schwere der möglichen Folgen von FSME betrachtet. Insgesamt bleibt die Prognose positiv, jedoch gibt es ganz selten sogar Todesfälle.

Datenquelle: Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI, http://www3.rki.de/SurvStat, Datenstand: 08.02.2012

Baden-Württemberg (45%) und Bayern (40%) teilen sich mit 85% aller gemeldeten Fälle in Deutschland die Spitze in der Länderverteilung der FSME Fälle. Für Bewohner und Besucher dieser beiden Bundesländer gibt es keine Alternative als die Impfung.

Ich muss hier in aller Deutlichkeit auf die dringende Notwendigkeit einer FSME Impfung hinweisen!

(Und zwar für Kind, Frau, Mann und Greis!)

Sobald man sich draussen bewegt, ist man potentiell gefährdet. Selbst im Garten hinter dem Haus kam es zu einem Zeckenbiss in meinem familiären Umfeld. Schwimmbad, Neckarwiese und Stadtgarten… wo auch immer man direkt mit Gras und Gebüsch in Kontakt kommt ist ein Zeckenbiss möglich. Durch die Impfung gegen FSME hat man die schlimmste Folge eines Zeckenbisses unter Kontrolle. Das hat jetzt also überhaupt nichts mit Geocaching zu tun, sondern mit Gesundheitsvorsorge, die für alle gilt, die sich gerne im Freien bewegen.

Auf der Seite Zecken.de gibt es auch wirklich gute Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Zeckenbissen. Besonders interessant war für mich der Zeckenhärtetest. Um die Zecke tatsächlich zu töten bleibt faktisch nur die mechanische Zerstörung, ins Klo spülen etc. reicht hier nicht.

Macht Euch also noch mal kurz die Arbeit und überdenkt bei einer Geocaching Tour, ob Ihr die richtige Kleidung für die Prävention eines Zeckenbisses mitnehmen könnt. Vor allem solltet Ihr die Nachbereitung, also die Suche nach einer festgebissenen Zecke, in Eure Standardprozedur aufnehmen. Ich selbst führe sogar im Skiurlaub auf dem Gletscher immer eine Zeckenkarte mit mir. (Diese werden übrigens auch immer als Tauschgegenstände von mir in Caches platziert.)

„Damit Sie auch morgen noch kraftvoll geocachen können!“ 🙂

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Bildquellenangabe „Zeckenschild“: m.prinke (flickr.com)

Über helaron

Ich heisse Armin, bin 41 Jahre alt, habe zwei Söhne, wohne in Ettlingen und bin einfach gerne draussen. Geoaching hat sich in meiner Freizeit richtig breit gemacht ... das macht mir einfach am meisten Spass! Gerne koennt Ihr mir eine Mail schreiben: "helaron "bei den" geozecken.de"
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