Leserumfrage: Welches GPS-Gerät verwendet Ihr?

Geocacher erkennt man in der freien Wildbahn oft an dem kleinen GPS-Gerät in der Hand. Teilweise echt praktisch und so kommt man doch des öfteren mit anderen Geocachern in Kontakt. Gerade in letzter Zeit wurde ich schon paar mal bei einer Tour angesprochen und habe auch selbst schon andere Geocacher viel Glück bei ihrer Reise gewünscht.

In dem heutigen Blogartikel möchten wir gerne Eure Meinung, Kaufentscheidung oder auch Empfehlung einholen.

Gerne können die nachfolgenden Frage als kleiner Leitfaden dienen:

1. Welches GPS-Gerät nutzt Du hauptsächlich zum Geocachen?
2. Würdest Du es wieder kaufen?
3. Ist es Dein erstes GPS-Gerät oder hast Du auch schon eine kleine Gerätesammlung hinter Dir?
4. Welches Gerät würdest Du gerade Einsteigern empfehlen?

Also, zögere nicht und schreibe uns Deine Meinung direkt als Kommentar.

Update: Unser Blogartikel zum Garmin Oregon 450 das ideale Geocaching GPS-Gerät

Über Vaydus

Ich heiße Markus, bin 37 Jahre alt, wohne in Karlsruhe und bin leidenschaftlicher Geocacher und Hobbyfotograf. Hier geht's zu meiner Webseite.
Eingestellt in Technik mit folgenden Schlagwörtern , .
  1. Saxer sagt:

    Bin seit ein paar Monaten mit dem IPhone3 GS dabei. Ja ich weiß, Accu ist schnell leer und GPS kann mit „richtigen“ GPS Geräten nicht wirklich mithalten. Aber die Einstiegshürde ist gering. IPhone (oder anderes Smartphone) hat man eh schon und es die App ist schnell herunter geladen. Damit hat man auch gleich alle wichtigen Daten mit dabei. Werde mich wohl im
    Frühjahr nach einem besseren Ersatz umsehen, aber ohne mein IPhone wäre ich nie Geocacher geworden.

  2. Efa Stein sagt:

    Ich nutze seit ca. einem halben Jahr das Garmin Dakota 20. Vorher habe ich das gute alte Garmin eTrex h zum Cachen benutzt. Damit habe ich immerhin ca. 500 Funde verbuchen können. Trotzdem möchte ich das Dakota nicht mehr missen, da Paperless Cachen und z. B. die Option, Listings kabellos auf andere Geräte zu schicken, definitiv Vorteile hat.

    Dennoch würde ich einem Anfänger, der kein Smartphone zur Verfügung hat, ein eTrex empfehlen. Die Anschaffungskosten sind gering, sodass man sich nicht sonderlich ärgert, wenn sich herausstellt, dass Cachen doch nicht das richtige Hobby ist.

  3. S1G sagt:

    Ich nutze hauptsächlich einen Magellan eXplorist 710. Daneben habe ich aber noch einen Triton 400 und ein Moto Defy+.

    Das Defy+ ist für schnell mal eben zwischendurch. Der eXplorist für anspruchsvolleres und der Triton beim radfahren und joggen.

    Ich würde ohne zweifel wieder bei Magellan landen wollen. Ich habe mir mal die Garmins angesehen aber das ist auch kein Zauber, was die können. Magellan bietet mir da irgendwie mehr.

    Einsteigern würde ich einen eXplorist 310 oder ab dem Frühjahr einen eXplorist 110 empfehlen.

  4. NA$DAQ sagt:

    Immer noch mein Garmin eTrex HC 😉

  5. Agent230 sagt:

    Ich benutze das Garmin Oregon 450. Ich finde es ist für Anfänger wie für Profis perfekt geeignet und hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
    Ein i-Phone 4s dient als Back-Up, ist aber outdoor keine gute Lösung (Genauigkeit, Schmutz, Feuchtigkeit…).

  6. Ich suche meine Dosen mit einem Garmin Edge 705 – auch wenn ich damit immer wie ein dreiköpfiger Affe bestaunt werde wenn ich irgendwo aufschlage und mir mehrere Leute schon gesagt haben, dass man damit gar nicht dosensuchen kann.

    Da ich aber überwiegend Rad fahre und nur nebenbei ein paar Dosen suche, ist das Gerät definitiv für mich die richtige Wahl.

    Leider ist es aber bei Garmin ein Exot, dementsprechend wird es in Support und Weiterentwicklung wie der Pickel am A…. der Firma behandelt. Haufenweise bekannte richtig haarige Software-Bugs werden einfach ignoriert, inzwischen heißt die lapidare Aussage auf jede Frage von offizieller Seite: „Kauf dir den Nachfolger, den Edge 800“.

    Wenn es irgendwann mal endgültig den Geist aufgibt muss ich mir ernsthaft überlegen, was es dann stattdessen gebt – aufgrund der katastrophalen Support-Politik von Garmin sollte es möglichst kein Garmin mehr werden, andererseits sind Firmen, die explizite Fahrrad-GPSse bauen, verdammt selten.

    Mal schauen.

    Es könnte vom Funktionsumfang und den Möglichkeiten her die Schulnote 1 bekommen, aber aufgrund katastrophal zusammengestümperter Firmware rangiert es irgendwo zwischen 3 und 4. Da rettet die beste Hardware nichts.

    Als Karte darauf verwende ich ausschließlich die openmtbmap auf OSM-Basis und bin damit rundum superperfekt zufrieden – und kann die auch nur weiterempfehlen.

    chrysophylax.

  7. VH1derland sagt:

    Seit Oktober 2007 nutze ich das Garmin eTrex H. Nach 18 Monaten musste das Gerät getauscht werden, und das „neue“ sieht nach fast 3 Jahren wirklich nicht mehr schön aus: Manschette weg, Display im unteren Drittel gebrochen und unlesbar – aber es funktioniert noch immer einwandfrei und mit unübertroffener Genauigkeit. Umgerechnet hat mich das Navi weniger als 3€ pro Monat gekostet!
    Der nächste Kauf wird wohl das neue eTrex 10 – bin halt ein Minimalist. Aber was für 2000 Fund gut war, kann nicht schlecht sein!

  8. Fantomas321 sagt:

    Ich nutze ein etrex Vista HCx zusammen mit einem Smartphone. Das Telefon kommt eigentlich nur zum Einsatz falls ich Logs oder Beschreibungen nachlesen will.

    Mein jetziges Vista HCx würde ich sofort ohne Zögern wieder kaufen. Es bietet zwar kein papierloses Cachen, doch kann man ja mit GSAK etwas nachhelfen.

    Vor dem Vista HCx hatte ich nur ein iPhone 3G und danach ein altes etrex Vista.

    Einsteigern kann man getrost das etrex H empfehlen, es ist kostengünstig und sehr robust. Doch bietet inzwischen das etrex 10 eine fantastische Alternative, das 20 um so mehr.

  9. BlueGerbil sagt:

    Angefangen habe ich 2001 mit einem Garmin II+, dann kam ein GPSMAP 276, ein 278, ein 620, ein zweites 278, ein geerbtes 12XL und ein Oregon – bis auf das 12XL und ein 278 habe ich sie nach und nach wieder verkauft. Speziell der als Nachfolger des 278 gepriesene 620er war sein Geld nur sehr bedingt wert.

    Aktuell habe ich das Cachen stark heruntergefahren, andere Dinge beanspruchen die Aufmerksamkeit gerade deutlich mehr. Wenn ich mal Zeit und Lust habe, ziehe ich mit´m iPhone los, nach dem iPhone4 16GB ist´s nun ein iPhone 4s 64GB. Für urbane Caches mehr als ausreichend, wenn´s mal wieder outdoor-lastiger wird, wird wohl ein Montana 650 oder sein Nachfolger angeschafft.

  10. doub sagt:

    Triton 400 & für die spontane, schnelle Dose oder wherigos das Android Telefon
    Ich mag mein Triton,weiß allerdings nicht, ob ich es mir wieder kaufen würde. wenn sie Software weiter entwicklt hätten, wäre es ein top Gerät, aber ohne eine vernünftige Wegpunktprojektion…nun ja Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich die aktuellen Geräte nicht kenne.

  11. Jaeckel sagt:

    Moin, ich nenne ein Garmin eTrex Vista HCx mein eigen. Habe dieses jetzt seit ein paar Jahren und kann es uneingeschränkt empfehlen. Was die Bereiche Genauigkeit und schnelle der „Satelitenfindung“ angeht, kenne ich kaum besseres.

    Es ist und bleibt für mich eine absolute Kaufempfehlung.

    Für quick&dirty habe ich mein Handy – Motorola Defy.

    Gruß Jaeckel

  12. Igelschnaeuzchen sagt:

    Ich nutze seit 4 Jahren das Etrex HCX und trotz der vielen Neuerungen der letzten Jahre, möchte ich es nicht missen. Robust, handlich und unterschiedlich einsetzbar (MTB-Touren, klettern in den Bergen oder GC). Der Anschaffungspreis ist mittlerweile sehr niedrig, die Bedienung ist intuitiv. Würde es in die ewigen GPS-Jagdgründe gehen, würde ich mich wieder ein Etrex zulegen.

    Vom Dosen suchen mit einem Smartphone halte ich nichts. Die Geräte sind nicht für den Outdoorbereich gemacht und mal ehrlich es schaut schon komisch aus wenn man die Leute mit den eleganten Lifestylegeräte durch den Wald laufen.
    Dennoch nutze auch ich mein Nokia Phone, um mit dem Programm SmartGPX die Beschreibungen von Caches dabei zuhaben.

  13. Maddin sagt:

    Ein Dakota 20, von Anfang an.

    Das Gerät hatte ich zuvor bei einem anderen Cacher ausleihen und ausprobieren dürfen. Insgesamt ein tolles Gerät mit einigen, aber manchmal sehr lästigen Macken. Ich habe bereits zwei Software-Updates gefahren, seitdem hängt sich das Teil immer mal wieder ohne erkennbaren Grund auf. Und es lief von Anfang an spürbar langsamer als das drei Monate ältere Gerät, das ich zum Testen hatte. Laut Garmin-Support können die Prozessor-Leistungen um bis zu 10% (!!!) abweichen. Da habe dann wohl -10% erwischt und das andere Gerät +10%…
    Und das Display ist zu dunkel.

    Das Gerät ist das genaueste unter vielen Geräten, mit denen ich es schon vergleichen konnte. Während andere noch 5m vom Ziel suchen, führt mich mein Dakota zuverlässig genau auf die Koordinate, wenn sie denn vom Cachowner gut gemittelt wurde. Ganz extrem ist da der Vergleich zu den Oregons, da liegen andere Geräte bis zu 12m abseits.
    Außerdem finde ich die intuitive Bedienng super, genau auf mich zugeschnitten.

    Insofern habe ich den Kauf nicht bereut, werde beim nächsten Gerät allerdings eher ein Gerät nehmen, das auch Bilder anzeigen kann, da ich bisher keine WhereIGo oder Spoilerbilder etc. nutzen kann.

  14. Badischbynature (Paola) sagt:

    Ich habe das Garmin Dakota 20 und bin damit sehr zufrieden und würde es auch wieder kaufen 🙂
    Ich habe jedoch auch immer mein Iphone 4 dabei, das ist sehr praktisch um mal was online nachzuschauen bzw. für spontane Tradis wenn man unterwegs ist, reicht das auch aus (auch wenn der Akku nicht lange hält ;-))
    Für Einsteiger würd ich grundsätzlich empfehlen, vielleicht erstmal mit erfahreren Geocachern mitzugehn und da vielleicht mal das ein oder andere Gerät auszuprobieren.

  15. Mein Gedanke, doch endlich mal aktiv ins Geocaching einzusteigen, war ein „Alleskönner-Featurephone“, das Sony-Ericsson Elm. Leider hat es eine „Alleskönner“-Problematik – kann alles, aber nichts so richtig, wie man es benötigt. Konkret: die GPS-Empfangsleistung ist einfach zu schlecht, „40m Radius“ auf freier Wiese bei strahlend blauem Himmel ist einfach eine viel zu grosse Fläche zum Suchen. Ausserhalb des „Trekbuddy“ scheint es kaum etwas an J2ME-Geocaching-Apps zu geben und was da war, wolllte immer gierig am Datentarif nuckeln, um mir zu verraten, wie weit ich daneben liege.
    Die Alternative: man kauft halt ein Garmin oder so etwas. Iiiih, sind die teuer – und da war sie, die Einstiegshürde. Also: Geocaching erst einmal „auf später“ verschoben.

    Ein Jahr später kam dann ein LG Optimus Black, ein Android-Smartphone. Mit dessen deutlich besserem Empfang und c:geo gleich eine ganz andere Liga. Caches „zum Mitnehmen“ aufs Handy ziehen, dazu auch alle Bilder und verschieden hoch aufgelöste Karten- und Satelliten-Ansichten, nebenbei noch eine kleine Openstreetmap-Offline-Karte aufgespielt – insgesamt eine runde Sache. Je mehr es dann aber in Richtung „Wald“ geht, umso problematischer wird das ganze dann aber wieder mit dem Empfang: man läuft 20 Meter durch den Wald, das GPS-Signal bewegt sich 10 Meter – genau in die andere Richtung. Und dann der andere Faktor: beim Smartphone-Cachen ist der Handyakku sehr schnell leer. Mit „vollem“ Akku gestartet und trotz sparsamen Display-Einsatz kam spätestens 4 Stunden später die „ich bin gleich leer“-Warnung. Und da Groundspeak nicht aktiv mit c:geo zusammenarbeitet, führt ein Website-Update bei geocaching.com eben dazu, dass am Tag darauf c:geo upgedatet werden will.

    Auf diese Weise habe ich so etwa meine ersten 70 Caches bestritten, ehe ich mir bei konsumschaf mal seinen „alten“ Garmin Vista Hcx und bei Fdrei einen herumliegenden Holux Bluetooth-GPS-Dongle ausgeliehen habe, um mal für mich zu entscheiden, wie ich weitercachen möchte. Das Bluetooth-Dongle mit dem LG gepaart – ein weiteres „Aha“-Erlebnis. Obwohl das Dongle erst einmal von einer Genauigkeit „1m“ herumspinnt, ist die „echte“ Genauigkeit gleich um einige Dimensionen besser: Google-Maps etwa sieht mich nahezu immer und nicht nur „sehr häufig“ auf der richtigen Straßenseite. Der Holux hat keinen Kompass – den liefert mir aber das LG mit. Von daher ergänzen sich die beiden Geräte eigentlich ganz gut und beim Cachen kann man sich ganz gut vom Kompass und GPS-Koordinaten leiten lassen, man muss deutlich weniger auf Intuition setzen.

    Mit „LG mit Bluetooth-GPS“ und „Vista Hcx“ habe ich dann mal einige Caches anvisiert, die ich allein mit dem LG nicht finden konnte – und dabei schnelle Erfolgserlebnisse gehabt.

    Der Haken am Bluetooth-GPS: man trägt dann zwei Geräte mit sich herum, deren verschiedene Akkulaufzeiten dann doch etwas ärgern, die beide unabhängig voneinander verloren gehen können und beide auch nicht soooo richtig wetterfest sind. Entweder der Holux oder die Pairing-App lügen einen auch an – das Android-Handy behauptet, mit dem Holux eine Empfangsgenauigkeit von 1m zu sehen. Insgesamt also eher so eine 80%-Lösung mit ungutem Gefühl.

    Der Vista Hcx war am Anfang eine Umgewöhnung und in den ersten zwei Tagen habe ich ziemlich geflucht. Jahrelang habe ich halbwegs saubere Benutzeroberflächen am Rechner vor mir gehabt und selbst den krudesten Videorekorder programmieren können – die Menüführung am Garmin aber war in den ersten Tagen sehr „gewöhnungsbedürftig“ und gefühlt ein Rückschritt um 15–20 Jahre IT-Geschichte.

    Nachdem der Schock erst einmal verdaut war, kamen dann die anderen Dinge wieder ins Spiel. Die Menüführung kann man teilweise verändern – okay. Caches aufs Gerät laden, Akkulaufzeit von 18 Stunden, sehr hohe Genauigkeit: super. Und Karlsruhe ist in openstreetmap so genau erfasst, dass man sich vom letzten Wald-Trampelpfad heraus wieder schnell heimwärts routen lassen kann. Bei den ersten 20 Caches habe ich zwischen Holux und Garmin immer wieder verglichen – es gab Caches, bei denen der Holux supergenau richtig lag, während das Garmin mit Mühe ein Signal halten konnte. Bei vielen anderen Caches behauptete der Holux noch ein Signal zu sehen, während das Garmin zielsicher auf die Dose führte. Von daher war es eine schwere Entscheidung.

    Nach etwa einer Woche stand dann die Entscheidung fest: ein Garmin soll’s sein.
    Die Bedienung treibt einen beim Cachen gleichzeitig voran („nächsten finden“), die Akkulaufzeit ist einfach spitze.
    Das Oregon 450 habe ich mir ursprünglich überlegt („kann fast alles“), dann kamen Bedenken. Ein matter Touchscreen, bei dem man quasi ins Display hereindrücken muss? Eine Akkuleistung, die nur etwas über dem Smartphone liegt? Zugleich ist das Gerät schon ein paar Jahre alt – in zwei Monaten vielleicht am Ende seiner Updatetage? Es kam ja auch gerade das Garmin Montana heraus: ein Monsterteil. Kann alles, was Garmin sich jemals ausgedacht hat – ist „objektiv“ nur weniger klobiger als das Oregon, subjektiv aber doch ein mittlerer Trümmer. Hat aber auch haufenweise Bugs, träge Firmwareupdates und da ich mein GPS-Gerät am Fahrradlenker haben möchte, es fürs Montana aber nur von Drittanbietern teure Spezialhalterungen gibt, war dann das Montana erst einmal so richtig gestorben.

    Geworden ist es dann bei mir ein Garmin eTrex 30, eine ganz andere Schublade der Garmin-Produktskala. Vom Vista Hcx hat es die lange Akkulaufzeit und die gleiche Tastaturbedienung, leider aber auch das langsame USB und den lahmen Prozessor geerbt. Von Oregon und Montana hat es die aktualisierten Oberflächen und Features, von Chirp bis paperless Caching ist nahezu alles dabei (nicht enthalten: Whereigo – mit WhereYouGo gibt’s dafür aber auch eine Android-App, und bislang bin ich auch noch über keinen WIG-Cache gestolpert.

    Durch USB 1.2 dauert es leider ein paar Gedenksekunden länger als nötig, bis das Garmin am Rechner erscheint, fürs Hochladen der Caches ist das aber immer noch schnell genug. Meine 2 GB grossen OSM-Karten habe ich auf einer MicroSD-Karte, die ich bei Bedarf „direkt“ in einen SD-Adapter am Rechner stecken kann.
    Zum langsamen Prozessor: das Kartenscrolling reicht für mich als Alltags-Radfahrer gerade so aus, als „Auto-Navi“ würde ich das Gerät wohl direkt aus dem Fenster werfen. Ändere ich die Zoomstufen oder scrolle mit dem Joystick auf der Karte herum, braucht das Gerät einige Gedenksekunden – da ich das kaum mache, stört es mich nicht.

    Als erstes Garmin-Gerät kann es neben GPS auch das russische GLONASS nutzen, was in der Praxis zu besserem Empfang führen kann. Extrembeispiel: vor meinem Fahrradkeller sieht das eTrex 2 GPS-Satelliten und 2 GLONASS-Satelliten. Für eine vollständige Peilung braucht man eigentlich 3 Satelliten eines Systems, dem eTrex reichen diese 2×2 verschiedenen aber gut genug aus, um doch noch eine (wenn auch sehr mässige) Peilung zu bekommen.

    Die Garmin-Firmware ist zwar auch nicht ganz fehlerfrei, hat im letzten halben Jahr quasi alle 1-2 Monate Updates bekommen. Bei Empfangsproblemen (egal ob GPS oder GLONASS), kommt das Gerät auch selten etwas aus dem Takt. Symptom: es zeigt mir z.B. korrekt an, dass ich mich mit x km/h bewege, kann aber auf der Karte nur alle zig Sekunden mal meine Position aktualisieren. Einmal von „GPS+GLONASS“ auf „GPS pur“ umstellen – Gerät fängt sich wieder. Beim nächsten Cache bewege ich mich ca. 30 Meter durchs Gebüsch, die Position zuckt aber eher seltsam quer über die Karte: von „GPS pur“ auf „GPS+GLONASS“ zurück, schon ist wieder alles okay.
    Das Problem habe ich in 2 Monaten auch nur zweimal gehabt, von daher ist das „okay“. Falls es noch einmal auftritt, schalte ich mal „testweise“ auf den „GPS Vorführmodus“ runter und anschliessend wieder „normal“ hoch. Es könnte ja auch einfach sein, dass das eTrex nur einen „frischen“ GPS-Fix bekommen möchte und sich an der Stelle etwas „verhakt“ hat.

    Was mich am Garmin stört – wenn ich einen Cache ”zweimal“ auf dem Gerät habe (einmal mit in einem Pocketquery, einmal als einzelne Datei), kann ich nicht vorhersagen, aus welcher der beiden Dateien sich Garmin die Cachedaten holt.
    Das Problem existiert aber auch bei Oregons und Montanas, von daher bin ich nicht allein … „Vernünftig“ wäre es ja, wenn Garmin die Daten der „neuesten“ Datei nehmen würde. Aber was zählt schon Vernunft …

    In der Praxis ergänzt das LG mit c:geo allerdings immer noch das Garmin: nicht für die aktive Suche, sondern als Ersatz für einen Stapel ausgedruckter Cachebeschreibungen und Hints. Sobald eine Cachebeschreibung länger ist als ein paar Zeilen oder gar Bilder enthält, ist ein 10cm-Display einfach deutlich angenehmer als das Garmin.

    Auch der GeoCache Calculator ist in vielen Dingen schon eine gute Hilfe gewesen. Und bei Stationen eines Multis kann es praktisch sein, „wichtige“ Elemente doch noch einmal fotografiert zu haben, statt nachher mühsam wieder alle Stationen abzugrasen. Oder den Trackable-Code einer Geocoin zu fotografieren, wenn man die Coin nicht mitnehmen, aber doch später noch loggen/discovern möchte. Spätestens wenn einem geocaching.com mal sagt, dass es keinen Trackable mit diesem Code geben würde, fängt man an zu überlegen – war das eine 8 oder ein B? Oder war das vielleicht doch ein R?

    Auch, wenn eine Handykamera es nicht mit einer „richtigen“ Kamera aufnehmen kann – in solchen Situationen ist man froh, doch ein-zwei Bilder gemacht zu haben.

  16. Halfor (Holger) sagt:

    zu 1. GPSmap 62s
    zu 2. definitv ja wobei ich nicht viele Vergleichsmöglichkeiten habe (siehe 3.)
    zu 3. ist mein erstes und einziges GPS zum Geocachen
    zu 4. kann ich nicht viel zu sagen, ich würde empfehlen mehrer zu testen

  17. Schnueffler sagt:

    Ich kann mittlerweile eine beachtliche Sammlung mein Eigen nennen.

    Angefangen habe ich 2001 mit einem Garmin etrex. Damals noch ohne hochempfindlichen Empfänger. Und natürlich ohne Karte. Doch bald habe ich gemerkt, dass die Karte Gold wert ist. Und bin nach nur 5 Monaten auf das etrex Vista umgestiegen. Das hatte aber das problem, dass in der silbernen Farbe Metallpartikel verarbeitet waren, und sich das Vista somit selber den Empfang verschlechtert hat.
    Das Vista wurde dann durch ein GPSMap 60 CS beerbt. Erstmals mit Farbdisplay. Das war schon ein Generationswechsel. Und kurze zeit später musste es einem GPSmap 60 CSx weichen.
    Weiter ging die Serie dann mit einem Colorado 400, welches ich aber nur kurz benutzt habe. Das Ding war einfach nicht praktikabel mit seinem Rock’nRoller. Also musste ein Oregon 300 her. Danach ein Oregon 550.
    Und aktuell bin ich bei einem Montana 650t. Nebenbei noch ein etreh H als Backup und deiverse Altgeräte und Dummies als Ersatzteillager im Keller. Da ist schon was zusammen gekommen.

  18. Migido sagt:

    Ich nutze seit längerer Zeit ein Garmin GPSmap 62s, das ich mit zwei Einschränkungen auch wieder kaufen würde.

    Einschränkung 1: Immer wieder kommt es zu diversen Problemen mit Pocket Queries, die wirklich nervig sind. Aktuell mal wieder: Das Gerät erkennt neue PQ’s nur, wenn sie einen unterschiedlichen Dateinamen als die alte haben. Das hatte der 62er übrigens schon einmal, zwischenzeitlich war es wieder verschwunden und jetzt isses halt wieder da. Nervt.

    Einschränkung 2: Der Bildschirm ist kleiner als mein altes Colorado und zeigt weniger Pixel an. Das ist nicht wirklich tragisch, aber der Colorado war halt definitiv übersichtlicher (und, nebenbei, kann das 62er daher auch keine Wherigo’s wiedergeben).

    Ansonsten: Präzise, robust, lange Laufzeit mit Eneloop-Akkus, hervorragendes Handling (ich kann diese Touchscreens nicht ab!), brillantes Display, brauchbare Darstellung der meisten GC-Listings.

    Begonnen habe ich meine Cacherkarriere mit einem etrex H, nach ca. 500 Funden bin ich aufgrund des deutlich höheren Komforts auf ein Colorado umgestiegen, das ich heute noch nutzen würde, wenn Garmin nicht einfach mal den Support dafür eingestellt hätte 🙁

    Zwischenzeitlich nutze ich auch ganz gerne mal mein iPhone 4s, das – im Gegensatz zu den iPhones der 3er-Serie – durchaus brauchbare GPS-Genauigkeit bietet und damit für den einen oder anderen schnellen Tradi völlig ausreicht. Bei widriger Empfangslage, schlechtem Wetter oder höheren Ansprüchen (Multis, Mysteries) merkt man aber schnell, dass das nur eine Notlösung ist, hier ist der Garmin um Längen überlegen.

    Gruß aus Dortmund

    Migido

  19. DaGuppie sagt:

    Ich benutze das iPhone 4 und bin damit sehr zufrieden. Ich hab alle wichtigen Funktionen immer bei mir, kann Caches vorladen und die GPS Daten sind relativ genau. Bisher habe ich jeden Cache gefunden und da sind gewiss viele dabei die D5 oder T5 hatten. Weiterempfehlen würde ich es auf jeden Fall und es ist mein erstes Gerät, ich habe aber auch die Möglichkeit das Garmin meines Dads aus zu leihen.

  20. ABBAsolut sagt:

    Ich benutze seit Sommer 2009 das Garmin Etrex HCX und werde das auch solange quälen, bis es den Geist aufgibt. Es war nur leicht umständlich, die OSM-Karte zu installieren, aber kein größeres Problem. Mit knapp über 20 Stunden Batterielaufzeit ist diese für mich völlig ausreichend. Zusätzlich Kompass, Höhenanzeige, 1.000 Waypoints, Trackback, x Trip-Statistiken, was braucht es mehr? Einziger Kritikpunkt ist, dass sich das umlaufende Gummi ablöst. Scheint aber eine weitverbreitete Krankheit bei diesem Gerät zu sein.
    Die Handhabung ist nach kurzer Einarbeitung wirklich sehr intuitiv.
    Habe dazu eine Rucksackhalterung und eine Fahrradhalterung gekauft, die mich beide auch überzeugen.
    Ich würde mir das Teil jederzeit wieder zulegen. In der Kombination mit meinem Smartphone ist auch für „Paperless“ gesorgt.
    Nach meinen GC-Anfängen nur mittels Google-Earth (;-)) war es mein „EInsteiger-Gerät“ – und wenn ICH damit zurechtkomme … Daumen hoch für Beginner!

    Viele Grüße aus Thüringen
    ABBAsolut

  21. Hansbauer sagt:

    Ja also ich benutze ein eTrex 20 und würde es auch so wieder kaufen. Ich habe die App fürs Smartphone und das Garmin-Gerät. Das eTrex ist schon gut für Einsteiger.

  22. Faillord sagt:

    Hallo Zusammen,
    ich bin gerade auf diese schöne Seite gestoßen & wollte nun auch meinen „Senf“ dazu geben ;-).
    Angefangen haben wir (die Familie) vor ca. 2 1/2 Jahren mit meinem ersten Smartphone. Ich hatte zu dem Zeitpunkt ein DellStreak 5. Schnell eine Powerbank dazu, da eben die Acculaufzeiten beim Cachen dann doch eher begrenzt sind. Wir haben zwischen durch immer mit Garmingeräten geliebäugelt, aber irgendwie reichte immer das Smartphone. Seit nun 2 Monaten verwende ich Runbo X5, da mein Dell leider Schiffbruch erlitten hatte. Dieses könnte ich in der letzten Woche, wo ich mit meinem Sohn 1 Woche im Harz cachen war, reichlich austesten. Überragende Acculaufzeit, Zielgenaues GPS und keine Sorgen mehr vor Stürtzen & Wassereinbrüchen.
    Unser 2tes Gerät, das immer dabei ist, ein Fotoapparat. & last but not least, das wichtigste überhaupt ;-), Ein Oktavheft nebst „Einstiftschreibmaschine“.

    VG aus dem Weserbergland
    faillord

  23. Andrasz sagt:

    Ich benutze seit 3 Jahren mein Galaxy S2 mit C:GEO. Damit habe ich schon über 600 Caches gefunden. Ich sehe nicht wirklich einen Grund ein extra GPS Gerät zu kaufen. Das Smartfon kann das ausreichend gut.
    Happy Caching!

    Andrasz

Schreib eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.